Dekan Friedl wird 65

Danke

Dekan Hermann Friedl darf am Mittwoch, 07. Oktober 2026, seinen 65. Geburtstag feiern. Aus diesem Anlass zelebriert er am Abend um 18:30 Uhr in der Kirche St. Wolfgang in Pfullingen einen Dankgottesdienst, in dem Tobias Schmidt an der Orgel spielt, und lädt anschließend zur ungezwungenen Begegnung und persönlichen Gesprächen mit Getränken, Fingerfood und Musik in das Gemeindehaus St. Wolfgang neben der Kirche ein. Dekan Friedl bittet darum, wer möchte, anstatt materieller Geschenke einen Obolus in die im Gemeindehaus aufgestellte Spendenbox zu geben. Mit den Geldspenden sollen verschiedene soziale Projekte in der Region unterstützt werden.

Als drittes von fünf Geschwistern in Eislingen/Fils geboren, studierte Hermann Friedl Philosophie und Theologie in Tübingen und Luzern und war unter anderem als Diözesanjugendseelsorger und Leiter des Bischöflichen Jugendamtes und der BDKJ-Diözesanstelle in Wernau (Neckar) tätig. Seine priesterliche Laufbahn führte ihn von Friedrichshafen über Leonberg nach Heilbronn, Wernau, Schwäbisch Gmünd, Ulm und schließlich wieder zurück nach Pfullingen und Lichtenstein, wo er als Diakon 1987/88 seine kirchliche Laufbahn begann.

Hermann Friedl ist seit März 2013 leitender Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Wolfgang Pfullingen-Lichtenstein in der Seelsorgeeinheit Echaztal und wurde 2014 zum Dekan des Dekanats Reutlingen-Zwiefalten gewählt, das flächenmäßig deckungsgleich ist mit dem Landkreis Reutlingen. 2021 wurde er als Dekan für eine zweite Legislaturperiode wiedergewählt.

Nach der Wiedervereinigung der Filialkirchengemeinde Hl. Bruder Konrad Lichtenstein und der Kirchengemeinde St. Wolfgang Pfullingen zum 01.01.2000 zu einer Kirchengemeinde läuft derzeit der Transformationsprozess der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Dieser sieht für den Landkreis Reutlingen vor, dass die gegenwärtig 28 Kirchengemeinden – inklusiv der fünf muttersprachlichen Gemeinden (Italiener, Kroaten und Vietnamesen) – zum 01.01.2030 zu nur noch zwei neuen Kirchengemeinden unieren – eine Strukturreform, die von der Dekanatsleitung vor Ort umzusetzen ist und alle Kraft und Zeit kostet.